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Die Presse zu Besuch bei der Saftpresse.

In Insul an der Ahr, wurde Ende Oktober die mobile Saftpresse der SoNNe freudig erwartet, da bei einem vorherigen Termin in Antweiler leider nicht alle geernteten Äpfel verarbeitet werden konnten. Aber auch den Insulern liegen die Streuobstwiesen am Herzen. Den Bericht aus "Blick aktuell" finden Sie hier.

Die Obstpresse für die Schule. Die Schüler einer Grundschule im benachbarten Belgien voller Begeisterung bei der Obstverarbeitung.
So wird kölstlicher Saft aus den eifrig gesammelten Äpfeln. Schauen Sie doch mal rein! Klick



                 

"Eigene Äpfel, eigenern Saft"

betitelt Journalistin Ramona Hermes in der Kölnische Rundschau ihren Bericht vom 28.10.2013

Eigene Äpfel, eigener Saft

Erstellt
Nina Wetzel brachte mit ihrer Familie Obst nach Mechernich und konnte kaum glauben, wie viel schon da war.  Foto: Hermes
An der Raiffeisen-Warenzentrale in Mechernich wurden jetzt wieder jede Menge Äpfel angeliefert. Der Verein „Renette Eifeler Obstwiesen“ nahm dort die Streuobsternte der Vereinsmitglieder entgegen und kaufte sie ihnen ab.  Von

 Mechernich

Deutlich besser als im vergangenen Jahr ist die Apfelernte im Kreis ausgefallen. An der Raiffeisen-Warenzentrale in Mechernich wurden jetzt wieder jede Menge Äpfel angeliefert. Der Verein „Renette Eifeler Obstwiesen“ nahm dort die Streuobsternte der Vereinsmitglieder entgegen und kaufte sie ihnen ab. Die Genossenschaft „Streuobstwiesen Netzwerk Nordeifel“ (Sonne), bot außerdem wieder die Möglichkeit, mitgebrachte Äpfel direkt zu Saft zu pressen. Die beiden Institutionen arbeiten so schon länger erfolgreich zusammen. Bereits um sieben Uhr morgens hatte Martin Holzporz von der „Sonne“ mit seinem Team die mobile Saftpresse aufgebaut, so dass ab acht Uhr frischer Saft aus Äpfeln, Birnen und Quitten gepresst werden konnte. „Wir würden ja echt gerne einmal Pflaumen oder Kirschen pressen. Aber besonders bei den Kirschen reichen die mitgebrachten Mengen nicht aus, dann lohnt es sich nicht, die Maschine aufzubauen und zu reinigen“, bedauerte Holzporz.

Den frisch gepressten Apfelsaft nahmen Sabina Henneke und Christoph Steffen wieder mit nach Hause.
Foto: Hermes
Ganzen Bericht lesen.


Schütteln, räubern, pressen
Reporterin Nina Heinrichs war bei der Apfelernte in der Eifel und in Dortmund.
Das Ergebnis Ihrer Recherche war am Fr. 25.10.2013 um 18:05 Uhr in "hier und heute" im WDR zu sehen.
http://www.wdr.de/tv/huh/sendungsbeitraege/2013/10/25.jsp

Über die Apfeltage in Röttgen Rott berichtete die Eifeler Zeitung am 18.10.2013. Hier geht es zum PDF Dokument. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Journalistin Helga Giesen.       
                             
Der Link zum Artikel.
             

Tonnen Obst verarbeitet: Schwerstarbeit für die mobile Saftpresse
Von: Helga Giesen
Letzte Aktualisierung: 17. Oktober 2013, 15:05 Uhr
saftpresse
Mit Jerome und Simon freuen sich Vorstandsmitglied Astrid Heistert-Klink und Obstbaumwartin Ilona Glasmacher über den leckeren Apfelsaft von den eigenen fünf Bäumen. Foto: Helga Giesen

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Rott. „Für die mobile Saftpresse in Rott am 14., 15. und 16. Oktober sind alle Termine ausgebucht.“ Diese Auskunft erhielten in den letzten Tagen Interessenten vom Anrufbeantworter der Obstbaumwartin Ruth Richter.
Obstbaumwarte, Wiesenbesitzer und Naturschützer

Die Genossenschaft Streuobstwiesen Netzwerk Nordeifel eG. (SoNNe) mit Sitz in Kall hat sich im September 2011 aus dem LeaderProjekt Kompetenznetzwerk Streuobstwiesen heraus gegründet. Mitglieder sind Obstbaumwarte, Streuobstwiesenbesitzer, Naturschützer, Leute mit Interesse an Streuobstwiesen und deren Erhalt für die Kulturlandschaft in der Eifel.

Unter anderem will SoNNe auch Strukturen für Absatz und Vermarktung von Obstwiesenprodukten wie Saft und Früchten schaffen sowie Seminare zur Herstellung von Apfelwein, Viez und Cidre anbieten.

Die Genossenschaft Streuobstwiesen Netzwerk Nordeifel eG. (SoNNe) hatte ihre mobile Saftpresse auf dem Sportplatz in Rott aufgebaut, die Koordination vor Ort lag in den Händen von Ruth Richter.
Selbst in die Hand genommen

„Wir haben schon seit Jahren unsere Äpfel bei Terminen der Biologischen Station in Imgenbroich pressen lassen“, erzählte die ausgebildete Naturführerin. Aber das Angebot wurde immer beliebter und es wurde immer schwieriger oder sogar unmöglich, Termine zu bekommen. Deshalb wollte Ruth Richter, die inzwischen auch eine Ausbildung zur Obstbaumwartin absolviert hatte, die Sache selbst in die Hand nehmen.

Sie informierte sich bei den Kolleginnen und Kollegen der SoNNe, zu welchen Bedingungen deren Saftpresse eingesetzt werden konnte. Mindestens 2000 kg Äpfel müssten angeliefert werden, am Standort müssten Starkstrom- und Wasseranschluss vorhanden sein, erfuhr sie. Die Standortfrage ließ sich schnell lösen. „Beim Vorsitzenden des SV Rott fand ich sofort offene Ohren“, ist sie dankbar für die Unterstützung durch Paul Mirbach.

Die SoNNe betreibt ihre mobile Saftpresse seit 2011. „Da waren wir an zwei Tagen in Rott“, erinnert sich Obstbaumwartin Ilona Glasmacher, die auch diesmal wieder ihren Infostand neben der Saftpresse auf dem Rotter Sportplatz aufgebaut hatte – ehrenamtlich, wie alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der gemeinnützigen Genossenschaft.

Weil im vergangenen Jahr die Ernte eher dürftig ausgefallen war, reichte ein Tag für die angemeldete Menge an Äpfeln, aber in diesem Jahr musste Ruth Richter noch schnell einen dritten Tag „nachbuchen“. Trotzdem konnten nicht alle Anfragen berücksichtigt werden.

„Ein Problem war auch, dass die Leute aufgrund der Apfelschwemme mit viel größeren Mengen kamen, als sie angemeldet hatten. Aber wir haben getan, was wir konnten, um alle abzufertigen“, zieht sie eine positive Bilanz der drei Einsatztage.

Rund 12.000 kg Äpfel wurden angeliefert, ca. 6000 bis 7000 Liter Saft – je nach Sorte beträgt die Ausbeute 50 bis 60 Prozent – daraus gepresst. Der größte Teil wanderte dann in sogenannte Bag-in-Box-Behälter, die jeweils fünf Liter fassen. Da der Saft nach dem Pressen kurzzeitig auf rund 75 bis 80° C erhitzt (pasteurisiert) wird, hält er sich darin ungeöffnet mindestens ein Jahr und sogar geöffnet noch einige Wochen.

Vor allem Familien mit Kindern schätzen diese praktische Vorratshaltung im Plastikbeutel mit Zapfhahn. „Aber auch in Kanistern oder Ballonflaschen ist der Saft mitgenommen worden, um ihn dann zu Wein weiterzuverarbeiten“, berichtete Ruth Richter.

Dass alles steril zugeht, hat auch für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an der Saftpresse seinen Preis. Nach einem langen Presstag dauert es noch einmal drei Stunden, bis das Gerät gesäubert ist.
Weites Einzugsgebiet

Dass das Angebot so gut genutzt wurde, liege zum einen wohl daran, dass es sich durch Mundpropaganda mittlerweile weit herumgesprochen hat. Tonnenweise Äpfel, teilweise auch Birnen, wurden nicht nur aus der näheren Umgebung gebracht, das Einzugsgebiet reicht bis nach Düsseldorf und Köln und auch über die Grenzen hinweg, hat Ruth Richter beobachtet. Zum anderen, so freute sich Ilona Glasmacher, bekämen die Leute aber auch wieder ein Bewusstsein für diese regionalen Schätze.

Ein Anliegen der Genossenschaft ist es deshalb auch, zum Erhalt von lokalen Sorten wie Sternrenette, Winterrambur oder Breitauge beizutragen. Fachliche Beratung zu Anpflanzung und Pflege finden Interessenten bei den speziell geschulten Obstbaumwarten der SoNNe. In den drei Nordeifel-Kommunen sind dies neben Ruth Richter noch Franz-Josef Krings in Dedenborn, Heiko Förster in Mützenich und Gerd Goebel in

Zwölf Tonnen Obst verarbeitet: Schwerstarbeit für die mobile Saftpresse - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/eifel/zwoelf-tonnen-obst-verarbeitet-schwerstarbeit-fuer-die-mobile-saftpresse-1.679350#plx1762132975

Am 25. September 2013 war das WDR-Fernsehen bei unserem Termin in Alfter dabei. Dieser Termin wurde vom dortigen Streuobstwiesen - Verein "Dressprömmche" organisiert. Hier können Sie den Arbeitsablauf in kommentierten, bewegten Bildern verfolgen:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-bonn/einsatz-fuer/videohiddingandersaftpresse100_size-L.html?autostart=true#banner

Am 15. Oktober 2012 hatte unser Team an der mobilen Saftpresse in Ülpenich Besuch von der Journalistin Stefanie Ackermann, Kölner Stadtanzeiger. Bereits in den beiden Tagen darauf wurden die Leser in den Regionalteilen Euskirchen und Eifel mit einem Bericht über diese Art der Obstveredlug zu köstlichem, naturtrüben Saft von der Streuobstwiese informiert.

Der ganze Artikel ist zu finden unter:
 http://www.ksta.de/zuelpich/obstverwertung-ergebnis--saft-im-plastikbeutel,15189166,20601714.html